17. März 2010

Historisches Fachwerk in Celle

Neulich sind Schnick und Schnack auf der Autobahn in Niedersachsen unterwegs gewesen. Plötzlich fragt der Schnack: "Sag mal, warst du eigentlich schon mal in Celle?" "Nee," antwortet Schnick. "Na dann machen wir da jetzt einen Zwischenstopp!", sagt der Schnack. Und das haben die zwei dann auch gemacht, weil Schnick natürlich gleich auf diese Stadt neugierig war.

Celle ist wohl die best erhaltene und größte Fachwerkstadt Deutschlands. Wie immer haben Schnick und Schnack Glück mit dem Wetter, das sich heute von seiner besten Seite zeigt. Genau richtig, um einen kleinen Stadtbummel und jede Menge Fotos zu machen.


Gleich neben dem Stadtkern liegt der Park, in dem nicht nur riesige uralte Bäume stehen, sondern auch das Schloss. Das konnte man an diesem Tag leider nicht näher, also von allen Seiten, betrachten, weil da gerade eine Hochzeit statt fand. Die Hochzeiter müssen wichtige Leute gewesen sein: Überall standen "unauffällig" Bodyguards herum und der vordere Teil des Schlosses war weiträumig abgesperrt. Egal, das Schloss ist viereckig und hat ja mehrere Seiten.




Schade, dass dies nur ein Zwischenstopp war. Die beiden hätten sich sonst sicher noch ganz gemütlich in eins der vielen Straßencafés gesetzt. Aber irgendwie liegt Celle ja auf der Strecke nach Lüneburg, wo beide öfter mal zu Besuch sind, und vielleicht gibt es ja irgendwann anders mal eine Gelegenheit für einen Kaffee in Celle.


14. März 2010

Stuttgart - Altes Schloss und Stiftskirche und so

Manche Leute nennen unsere Landeshauptstadt auch "Schwabenmetropole". Das ist doch ein doofes Wort, oder? Stuttgart ist keine Metropole. Stuttgart ist die Hauptstadt des Wilden Südens (wie der hiesige Radiosender das mal genannt hat), und Stuttgart ist eine Hauptstadt im Grünen, aber doch keine Metropole. Gott sei Dank nicht. So klein und schnucklig und grün, das ist schön.

In Stuttgart gibt es viel zu sehen, aber wie üblich ist die Berichterstattung von Schnick und Schnack etwas einseitig *räusper* Heute zeigen sie das Alte Schloss und die Stiftskirche im Herzen der Stadt.

Fragen wir mal den Schnack, was er übers Alte Schloss zu berichten weiß: Im Alten Schloss residierte damals der Chef von Württemberg mit seiner Familie. Eines Tages wurde ihm sein Häusle zu langweilig, zu altbacken, und weil er auch so ein schönes neues Schloss wie die anderen Königs haben wollte, da hat er sich nicht weit weg, nämlich in Ludwigsburg, ein neues Häusle gebaut. Als es an den Umzug ging, hat er sich gedacht, och, die alte Bude tut's doch noch für mei Alde, ins neue Schlössle gang i mit dem Schnucki von Grävenitz. Und so hat er Frau und Kinder in Stuttgart "abgelegt" und sich im Ludwigsburger Schloss dem Dolce Vita hingegeben.

Reden wir über was Netteres. Auch das ist eine Ecke von Stuttgart, nämlich der Paulaner am Ende der Calwer Straße. Sieht aus, als wäre es eher eine Ecke in München, oder?


Es ist keine zwei Wochen her, da war hier kein einziger Stuhl frei, weil das Wetter so schön war. Heute dagegen ist es kühl, und es pfeift ein ziemlich kalter Wind. Ungemütlich. Da kann man doch nicht draußen sitzen, und wenn auch noch so schöne und kuschlige Decken auf den Stuhllehnen warten.

Bei dieser Kälte macht man auch nicht gerne Fotos. Deshalb gehen Schnick und Schnack lieber einen Kaffee trinken. Aber sie versprechen hoch und heilig, dass sie bald mehr Fotos aus Stuttgart zeigen!

4. März 2010

Lerici und die Bucht der Poeten

In der Nähe von La Spezia, an der Ligurischen Riviera, liegt der kleine Ort Lerici. Schnick kennt den Ort schon lange, schließlich hat sie mehrere Jahre in der Toskana gelebt, und diesmal hat sie ihrem Schnack mal wieder gezeigt, dass auch sie Orte kennt, die er noch nie gesehen hat. Wo es doch sonst immer andersherum ist.


Zu erzählen gibt es eigentlich gar nicht so viel… da lassen wir einfach die Bilder sprechen. Vielleicht noch so viel: Von Lerici aus hat man mit der Fähre Verbindung nach Portovenere und zu den Cinque Terre.

Wenn sich jemand fragt, was es mit der Bucht der Poeten auf sich hat: Die Gegend um Lerici wird in Italien auch "Il Golfo dei Poeti" genannt, weil sich um die letzte Jahrhundertwende Poeten wie Byron und Shelley gerne und oft hier aufhielten. Bis heute wird dieser malerische Ort von jungen Paaren besucht, um dort zu heiraten. Tja, Schnack, das hast du nicht gewusst... aber auch ohne so eine Absicht ist doch dieser bezaubernde Ort einen Besuch wert, oder? :o)


Dies ist das Castello di San Giorgio. Komisch, normalerweise tragen doch eher Kirchen den Namen von Heiligen...

Wer mehr über Lerici wissen will, wird hier fündig - eine Website italienischen Ursprungs mit zum Teil recht abenteuerlichen Übersetzungen.