24. Mai 2010

Auf der B29 ins Stauferland

Endlich hat sich der Frühling gegen das nasskalte Tief der letzten Tage durchgesetzt! "Lass uns mal wieder einen Ausflug machen!", sagt der Schnack. "Ja, aber ich weiß nicht, wohin.", antwortet die Schnick, die in letzter Zeit ein bisschen durch den Wind ist. Zum Sonntagmorgenkaffee im Bett nimmt der Schnack also die Angelegenheit in die Hand sowie eine Landkarte in dieselbe und studiert konzentriert das schwäbische Umland.

"Ich hab's!" tönt es nach einer Weile aus dem Schlafzimmer. Du wirst gleich sehen, was der Schnack sich so gedacht hat, weil die Schnick, die lässt sich sowieso gerne überraschen. Erstmal sind die Beiden bei Stuttgart-Wangen auf die B29 in Richtung Göppingen gefahren. Die erste Station ist Schorndorf. "Das kenne ich! Da war in den 70ern eine g**le Disco!", erinnert sich Schnick. Klar, mit 20 interessierte man sich dann doch mehr für sowas als für alte Häuser.



Kann man doch anschauen, dieses Schorndorf, oder? Aber jetzt geht es weiter zum eigentlichen Ziel: Zum Kloster Lorch. Das erste, was der Schnick dort auffällt, ist ein kleiner Kräutergarten mit allen möglichen Wild- und Heilkräutern.


Das Kloster ist ein imposanter und geschichtsbeladener Bau. Irgendwo im Gebäude kann man ein Rundbild besichtigen. So ein Glück - gerade findet dort eine Führung statt, und schon sind wir mittendrin in der Geschichte: Von den Staufern haben wir alle schon gehört, und dass sie sogar in Italien geherrscht haben, wo sie als "Ghibellini" bekannt sind, wissen auch viele. Den bekanntesten Staufer kennen wir alle: Friedrich Barbarossa. Die Dame, die die Führung leitet, kennt sich  übrigens richtig gut aus und kann ihr Wissen spannend rüberbringen. Das Rundbild darf leider nicht fotografiert werden, aber HIER  kannst du klicken, wenn du es sehen willst und mehr über den Künstler erfahren möchtest! Über die Geschichte der Staufer findest du HIER mehr.

Gleich am Eingang zum Kloster steht ein Wachturm, und der gehört zum römischen Limes, der hier im Welzheimer Wald noch vielerorts zu finden ist und zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. Heute fand außerdem noch eine Vorführung der Falknerei statt, und die Schnick hat den Augenblick, als einer der Vögel beim "Frauchen" landet, erwischt.


Ganz in der Nähe liegt das Wäscherschlösschen, nämlich in Wäschenbeuren. Hört sich zwar nicht so nobel an, aber hier liegt der Ursprung des Staufergeschlechts.



Leider hatte ausgerechnet heute das Museum geschlossen. Schade. Also gleich weiter zum nächsten Punkt: Jetzt ist noch die Ruine Hohenstaufen dran!

Die bekommst du aber erst in ein paar Tagen zu sehen, weil die Schnick jetzt raus an die Sonne geht :o) - Schau einfach demnächst wieder herein :o)






Kommentare:

  1. Ein herzliches Hallo an "Schnick und Schnack"!
    Wunderbare Fotos! Glück gehabt und ein Regenloch erwischt?
    Grüße aus Salzburg, Anna

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  2. Hallo Anna,

    das ganze Wochenende war mit ganz viel blauem Himmel! Nach Regenlöchern suchen wir erst seit drei Tagen wieder... :o)

    Grüße ins schöne Salzburg, da waren Schnick und Schnack auch schon!

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