14. August 2011

Schnick und Schnack begegnen dem Sommer.

Sommer 2011. Ein ungeliebtes Wort. Fast schon ein Witz, weil's so gar nicht passt. Aber darauf gehen wir nicht ein - immerhin haben Schnick und Schnack den Sommer heute kurz getroffen. Er kam gegen Mittag, um sich wenige Zeit später wieder klammheimlich zu verabschieden. Macht ja nichts, immerhin war er hier.

Aber von vorne: Der Schnack kam heute mit einer großen Tüte Frühstücksbrötchen und einer Idee für den Sonntag ans Bett von Schnick. Ein Spaziergang zum Seeschloss Monrepos sollte es sein, und tatsächlich sah das Wetter entgegen aller Erwartungen ziemlich sommerlich aus. 

Die beiden sind solche Anblicke gar nicht mehr gewöhnt - das Licht-und-Schatten-Spiel der Blätter, die Spiegelungen des grünen Sees, die leicht gekleideten Menschen. Einfach zum Freuen! Also gab es einen Spaziergang mit Eis, später in Ludwigsburg noch zwei Eiskaffees und ein bisschen Schaufenster gucken.



Aber dann, ganz plötzlich, hat es sich der Sommer anders überlegt. Er ließ sich, wie so oft in den letzten Wochen, von dicken schwarzen Wolken verscheuchen, und in null-Komma-Kürze war es wieder kalt und nass:



Zwischen Foto 1 und Foto 4 liegen etwa 30 Minuten. Traurig ist das. Aber weil man in so einem Sommer mit der Zeit bescheiden wird und eigentlich gar nichts mehr erwartet, freut man sich sogar über einen Sommer, der nur 2 Stunden dauert.

Die Schnick und der Schnack waren zum Glück schon zuhause, als der Sturm kam. Sie kochten sich einen Kaffee und schalteten den Fernseher ein. Leider gab es zuerst kein Programm, weil der Sturm wohl irgendwas kaputt gemacht hat. Irgendwann kam dann aber doch noch was, und so haben die beiden den Rolladen herunter gelassen, um das Elend draußen nicht sehen zu müssen, und dann haben sie sich über Gerard Depardieux als Obelix amüsiert.

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